Jetzt aber mal ganz konkret, bitte!

Was die Existenz außerirdischen Lebens angeht, kann man ja nun durchaus geteilter Meinung sein. Tatsächlich beschäftigen sich sehr, sehr viele Menschen ganz professionell mit der Frage, ob wir denn nun allein sind im Universum – die einen streng wissenschaftlich, die anderen…eher weniger.

Dass sich auch die Bundesregierung hin und wieder sehr konkret mit ihr auseinandersetzen muss, beweisen drei schriftliche Fragen des Grünen-Abgeordneten Peter Hettlich an Jürgen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, aus der letzten Wahlperiode*:

28. Abgeordneter Peter Hettlich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen ein, und für wie hoch hält sie die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen?

Antwort des Staatssekretärs Jochen Homann vom 22. Juni 2009
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden. Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen.

29. Abgeordneter Peter Hettlich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Ist die Bundesregierung auf eine solche Landung einschließlich Kontakt-aufnahme mit intelligenten extraterrestrischen Lebewesen vorbereitet, und welche Leitlinien, Bestimmungen, Verhaltensanweisungen etc. gibt es für diesen Fall?

Antwort des Staatssekretärs Jochen Homann vom 22. Juni 2009
Aufgrund der Antwort zu Frage 28 erübrigt sich eine Beantwortung.

30. Abgeordneter Peter Hettlich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Wie sind die Zuständigkeiten für ein solches Ereignis zwischen dem Bund, den Ländern und den Kommunen geregelt, und welche Bundesbehörden würden zuständig sein?

Antwort des Staatssekretärs Jochen Homann vom 22. Juni 2009
Aufgrund der Antwort zu Frage 28 erübrigt sich eine Beantwortung.

Völlig Banane. Aber man wird ja wohl mal fragen dürfen.

*Quelle: Bundestags-Drucksache 16/13570 (S. 18/19, PDF).

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